06.10.1999

Ich erwache im Traum, der mein Leben ist

Nehm nicht mehr wahr, was mit mir geschieht

Hoffe, dass niemand in meinen Augen liest

Dass niemand sieht, dass die Angst vor der Wahrheit flieht

Nicht die, die mich bedroht mit Lügen

Lügen, die mich fesseln in der Flucht

Mich zwingen zur Wahrnehmung im Betrügen

Gerate tiefer und tiefer in die Schlucht

Dieses Fliehen und der fesselnde Zwang

Steigere mich in diesen Traum

Dieses erstarrt sein und dieser Drang

Und ich merke kaum

Wie die Zeit vergeht

In der Hoffnung, sie wird die Angst mir rauben

Und wenn dann der weisse Tod sich über mich legt

Wird mir dann wohl jemand je glauben?