Authentizität

Ich lasse die letzten Tage Revue passieren

Komme mir vor wie auf allen Vieren

Muss so einiges neu in meinem Leben lernen

Mich von alten Mustern entfernen

Neue Techniken und Skills erproben

Fühle mich, als wäre die Realität verschoben

Wer bin ich eigentlich und was macht mich aus

Vor der Seelenforschung habe ich einen Graus

Es macht mir Angst und erzeugt Hoffnung zugleich

Hoffe so sehr, mein Prozess verläuft erfolgreich

Es tut gut wenigstens den Namen zu kennen

Es läuchtet nun ein, manche Tränen und Flennen

Meine unzähligen Hilfeschreie leuchten mir nun ein

Es ist so anstrengend immer zu wahren den Schein

Mit einem breiten aufgesetzten Lächeln

Dabei wollte ich nur nach Aufmerksamkeit hächeln

Ja, ich vestehe nun so einige Gepflogenheiten

Warum es mich immer zog in die Weiten

Wenn ich gerade dabei war Wurzeln zu schlagen

Ich konnte mich selbst einfach nicht ertragen

Bevor man jemanden liebt, muss man sich selbst Liebe schenken

Einfach gesagt, aber es ist so schwierig mich selbst zu lenken

Und das ohne Fassade und in voller Authentizität

Für einen Wandel ist es niemals zu spät

Bis anhin hat wohl nur ein Mensch mich als mich selbst akzeptiert

Dieser eine Mensch hat mich keine Sekunde zu ändern probiert

Stolz und glücklich kann ich über ihn sagen

Er scheut keine Herausforderung, keine Aufgaben

Er ist für mich da, nimmt mich und liebt mich mit all meinen Launen

Erdet mich und lässt mich immer wieder von Neuem erstaunen

Ich danke Thomas, dem mir wichtigsten erwachsenen Mensch

"Danke Thomas, dass du mich so guet kennsch!

(...und mich trotzdem liebsch!)"



- geschrieben am 05.11.2019 durch Jane B. White -