Inneres Chaos

Töricht ist es überhaupt zu denken
Zu können den Weg anders lenken
Denn egal wohin es mich zieht
Es ist wieder eine Jane, die flieht
Ständig einen neuen Endorphinkick am ersehnen
Und niemand kennt ihre Schreie, sieht ihre Verzweiflung, hört ihr Flehen
Aber zu begreifen, dass ich niemals nachhaltig glücklich sein werde
Lässt mich erkennen, dass ich schon längst vor mich hin sterbe
Ich liebe so sehr den Zustand der Idealisierung
Liebe, Vertrauen, alles perfekt, volle Hingebung
Bis das Kartenhaus zusammenfällt
nicht mehr verstehe, warum zu haben so gewählt
Immer wieder im falschen Film sich zu befinden
Verlustängste, Einsamkeit und doch kein nachhaltiger Wunsch sich zu binden
Einmal mehr steh ich da ohne Lebensfreude, ohne Lebensinhalt
Es ist eine wahnsinnig starke Gewalt
Ergreift meinen Kopf, zerfrisst meine Gedanken und nimmt den Besitz ein
Erklärt mir, wie schlecht ich bin, ungenügend und wahnsinnig klein
Lässt mich begreifen ohne es annähernd zu verstehen
Dass dieses Chaos mich stets wird begleiten und mit mir wird gehen