Schmerzen

Dieses Gedicht widme ich Jacqueline. 

Früher hätte ich geschrieben; einer starken Frau, namens Jacqueline. 

Ich selbst höre diese Worte aber gar nicht  gerne: weshalb sollte ich stark sein? Kennt mich diese Person wirklich? Ich komme mir innerlich immer besonders schwach vor, ansonsten es mir ja nicht so auf die Psyche schlagen würde. Nein, ich bin nicht stark. 

Ich weiss nicht, wie Jacqueline dies sieht. Sie hat jedenfalls sehr sehr vieles in ihrem Leben verkraften müssen oder ist es noch am verkraften und ich weiss wohl nur einen Bruchteil davon. Eine Kämpferin ist sie für mich jedenfalls.


Schön, dass es dich gibt!


 


Schmerzen, für einmal nicht von psychischer Natur 

Sie verbreiten eine solche innere Aufruhr

Dieses Ausgeliefertsein, diese Machtlosigkeit

Dieser Schmerz, dieses körperliche Leid

Die zusätzlich mich innerlich zerfressen

Würde sie gerne wegdenken oder vergessen

Doch sie sind nun mal da, muss mit ihnen leben

Muss sie als Teil von mir akzeptieren und ihnen vergeben

Ihnen versuchen nicht zu viel Wichtung zu schenken

Und die Gedanken auf anderes zu lenken

Schwierig in Praxis, leicht in Theorie

Die Hoffnung aber, die stirbt hoffentlich nie  


- geschrieben von Jane B. White -